Sommer 2005:  Sensationelles Abschneiden der DFB-Regionalauswahl

Jg. 1990 beim "Rimini-Cup 2005"  mit Trainer Armin Eck                                   

Das in Deutschland bestbesetzte Turnier in dieser Alterstufe, der Rimini-Cup in Hausen  war, und ist eine Leistungsschau der Talente. Nicht wenige heutige Nationalspieler haben ihren Ursprung in Hausen gefunden.

Die Regionalauswahl Jg. 1990 zeigte bereits am Donnerstag in einem Testspiel gegen River Plate, dass Armin Eck ausgezeichnet mit den nordbayerischen Talenten arbeitet. Kristian Böhnlein (jetzt Hamburger SV) brachte mit einem überlegten Flachschuss seine Farben bereits nach sechs Minuten mit 1:0 in Führung. Über weite Strecken konnten die vom Trainer ausgezeichnet eingestellten Talente das Spiel beherrschen. Kurz vor der Pause erzielte der südamerikanische Meister nach einer eingespielten Passage den 1:1 Ausgleich. In der 51. Minute konnten River Plate nach einer gelungenen Kombination mit 2:1 in Führung gehen und nach 72 Minuten stellten die technisch versierten "Gauchos" den 3:1-Endstand sicher.

Die Auslosung ergab jedoch für die Nordbayern-Auswahl eine Hammergruppe, der frischgebackene Westfalenmeister Borussia Dortmund, der Ausnahmejahrgang des 1. FC Nürnberg und der Vorjahressieger Bayer 04 Leverkusen wurden zugelost.

Spiel 1: In der Auftaktbegegnung gegen Dortmund kamen die vom Trainer Armin Eck gecoachten Franken schwer ins Spiel und hatten es Torwart Marcel Wehr zu verdanken, dass sie nicht früh in Rückstand gerieten. Kiristian Böhnlein per Kopf und später per Flachschuss zeigte sich als Matchwinner und machte den Überraschungssieg perfekt..                                                                                                                                                                                                                        Spiel 2: Der 1. FC Nürnberg stellte seine Klasse unter Beweis. Die Talente von Trainer Jacob Reitz siegten auch in dieser Höhe verdient mit 3:0.                                                                                                                                                                                                                             Spiel 3: Somit war ein Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen erforderlich. Die Begegnung begann mit einem Eigentor nach sechs Spielminuten. Marco Verkic (jetzt SpVgg Greuther Fürth) war es, der aus kurzer Distanz noch vor der Pause das 1:1 erzielen konnte. Nach der Pausenansprache nahm die Wende ihren Anfang. Innerhalb von drei Minuten drehten die vermeintlich schon am Boden liegenden Nordbayern die Partie, und Böhnlein sowie Grüner erzielten die 3:1-Führung. Die Rheinländer gaben sich nicht geschlagen und verkürzten auf 2:3. Manuel Fiori (jetzt Nationalspieler des 1.FC Nürnberg) war es vorbehalten, nach einer Traumkombination das Ergebnis auf 4:2 zu erhöhen. Eine taktische Meisterleistung, und eine nicht für möglich gehaltene Moral waren Grundlage für diesen Erfolg.

Wie im Vorjahr standen die DFB-Regionalauswahlspieler im Halbfinale, wo River Plate als Gegner wartete. In einer von Seiten der Südamerikaner sehr hart geführten Partie standen die Franken auf verlorenem Posten. Schnell stand es 3:0 für den argentinischen Meister. Einmal mehr zeigte man Teamgeist und Marco Verkic verkürzte auf 1:3. Beim Schlusspfiff hatte River Plate den alten Torabstand wieder hergestellt.

Spiel um den 3. Platz: Bei 35 Grad und vor über 3000 Zuschauern standen sich die Nordbayernauswahl und der technisch versierte Schweizer Meister Grasshoppers Zürich gegenüber. Hier konnte eine frühe Führung herausgespielt werden. Postwendend jedoch der Ausgleich der Schweizer. 1:1 hieß es auch zur Pause. Doch erneut kamen die Franken mit der zweiten Luft aus der Kabine. Traumkombinationen und sehenswerte individuelle Aktionen wurden den Zuschauern geboten. Die Regionalauswahl Nordbayerns siegte schließlich sensationell mit 6:1, und mit Platz 3 war der größte bisherige Erfolg erreicht.

Im Finale besiegte River Plate Buenos Aires den 1. FC Nürnberg mit 3:2.

DFB-Trainer Ulli Stielike zeigte sich angetan und sprach von der Wichtigkeit solcher Turniere. "Dies ist eine wichtige Standortbestimmung für die Talentförderung", so der U19-Nationaltrainer.